Heute Morgen gegen 9:30 suchte eine Gruppe von ca. 35 BesetzerInnen die Diensträume der Rektoratsmitglieder im 5. Stock des Rektorates auf. 13 Tage nach Übergabe des ersten Forderungskataloges lag immer noch keine Stellungnahme des Rektorates vor.
Nach anfänglicher Drohung mit Polizei und Hausverbot lenkte das Rektorat schnell ein und überreichte die Antworten auf den Ersten Forderungskatalog. Die Antworten auf den zweiten, am Samstag abgeschlossenen Teil der Forderungen versprach man bis heute Abend fertig zu stellen.
Am Mittwoch dem 25.11.2009 hatten die Studierenden dem Rektorat bei einer Demonstration einen ersten ausführlichen Forderungskatalog überreicht. Damit verbunden war ein „Ultimatum“ für eine Stellungnahme das am gestrigen Montag ablief. Das Abendplenum beschloss daher einen „Besuch“ des Rektorates um den Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Prorektor Prof. Schanz und der Kanzler Schenek waren wenig erfreut, drohten den friedlichen, mit Frühstück und Kaffeemaschine eingetroffenen BesetzerInnen mit Räumung durch die Polizei und Hausverbot in der gesamten Universität (!). Ein Hierbleiben hätte „Auswirkungen auf das Studium“.
Nachdem es dem Rektorat aber doch möglich war die Forderungen spontan fertig zu stellen, kam es nicht zur vom Prorektor angedrohten Eskalation. Nach hitziger Diskussion überreichte der Prorektor die Antwort der Hochschulleitung.
Diese liegt den Studierenden nun vor. Ab 14:00 wird es eine erste Stellungnahme der BesetzerInnen hierzu geben. Um 15:30 laden wir alle Interessierten zu einem Pressegespräch in das Audimax ein.
Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit an Clemens Weingart (Clemens.Weingart@gmx.de) wenden.
