In der Nacht vom 2.12. auf den 3.12. haben Unbekannte drei Scheiben an der FAZ-Lounge/Cafe Senkrecht eingeschlagen bzw. schwer beschädigt. Wir als Besetzer distanzieren uns in aller Deutlichkeit von solchen Aktionen.
In der Nacht vom 2.12. auf den 3.12. haben Unbekannte drei Scheiben an der FAZ-Lounge/Cafe Senkrecht eingeschlagen bzw. schwer beschädigt. Wir als Besetzer distanzieren uns in aller Deutlichkeit von solchen Aktionen.
Die erste coole Aktion im laufenden Bildungsstreik. Die erste Aktion die über das symbolische Sarg tragen hinausgeht. Die erste Aktion die deutlich ist und inhaltlich eine klare Aussagekraft hat. Und euch fällt nichts besseres ein, als euch zu distanzieren?
Distanzierungen nutzen niemandem etwas, auser den Widerstand zu schwächen und zu spalten. Mensch muss eine Aktion nicht immer toll finden. Aber eine Distanzierung aufgrund der Aktionsform ist einfach scheiße.
Wenn ihr die langweiligsten Gähn-Aktionen durchführt, kommt doch auch nicht täglich eine Distanzierung.
Respekt an jene die den Mut aufbringen noch direkte Aktionen zu machen und nicht aus Angst vor Papa Staat brav aus der Uni herausspazieren wenn dieser sagt:Nun ist schluss.
Ach ihr zensiert mich ja eh…
Wehrt Euch mit Worten und dadurch, einfach nicht mehr hinzugehen!
Ein Kommentar zur Werbung an der Uni Freiburg steht hier:
http://lichtbringerin.wordpress.com/2009/12/03/kommentar-wie-viel-werbung-vertrgt-die-uni/
… oder wir (*räusper*, eher “ihr”) stehen bald alleine da. Heute/gestern Abend keine Nachrichten geguckt? http://www.heise.de/tp/blogs/8/146676 Dein Weg sieht mir nicht erfolgsversprechender aus, besonders nach der aktuellen Presse.
Und bitte keine weiteren Aktionen von einzelnen mehr! Ihr habt kein Recht unseren Streik zu kapern und zu sabotieren, gegen den Willen des Plenums zu arbeiten. In wenigen Wochen(?), wenn wir fertig sind, könnt ihr ja dann Euer Glück probieren, wartet aber doch bitte bis ihr dran seid. Danke.
Der Wille des Plenums ist unantastbar, du sollst keinen Willen außer ihm haben…
Haleluja! Amen.
für mehr druck und weniger kleinkrieg
hm, also ich fand die letzten beiden Beiträge sehr inhaltsfrei:
Eigener Wille: Den habe ich auch, maße mir aber nicht an diesen, meinen, einzelnen, über den der großen Masse zu stellen. Wenn jeder sein eigenes Ding machen wären wir längst zerstreut. Von Gedankensperre war nie die Rede, auch nicht vom Glauben.
Wegen Druck, Kleinkrieg: Weiß gerade nicht mal ob ich das als Aussage für oder gegen Scheibeneinschlagen werten soll. Aber es heißt wohl soviel wie “mehr Erfolg nach außen, weniger Kraftaufwand intern”. Und alle so *doppelHandKreisen”(!!!)
Gewalt und Sachbeschädigung als Mittel des Protests diskreditieren die protestierende Studierendenschaft und zugleich ihre Forderungen.
Ihre Kritiker hingegen bekommen Aufwind und auch eine polizeiliche Räumung des KG II´s wird so wahrscheinlicher.
Wenn man nicht mit Besonnenheit weiter ohne derartige, unnötige Aktionen den Protest fortsetzen kann oder will, dann sollte man lieber gleich aufhören.
Die Stellungnahme ist m.E. deswegen vollkommen richtig und auch angebracht.
Klar ist auch, dass man nicht alle Streikenden kontrollieren kann, aber man sollte auf jeden Fall weiter versuchen zur Gewaltlosigkeit aufzurufen, da solche Aktionen, leider, schnell auf den gesamten Protest zurückfallen.
Mfg
@peinlich, peinlich: Stimmt, die Fenster der FAZ-Lounge einzuschlagen ist ja eine sooo “coole Aktion”…
Natürlich distanzieren wir uns vor dem Scheiß. Damit kannst du vielleicht deinen Unmut ausdrücken, etwas bewegen aber nicht. Ganz im Gegenteil. Ob unser Protest wirklich Ergebnisse bringen wird bleibt abzuwarten. Aber wir haben eine landesweite Debatte über die Hochschulpolitik ausgelöst, das hättest du mit deinen eingeschlagenen Fenstern nicht geschafft.
Ich werd das Gefühl nicht los, dass hier einige Leute den Protest eskalieren lassen wollen und bewusst die Konfrontation suchen.
Scheiss Linksextremisten schaden dem Bildungsstreik.
Der Grund warum viele sich nicht an dem Streik beteiligen wollen liegt mitunter an der offensichtlichen beteiligung von linksextremisten. in erster linie an der anwesenheit der Antifa (hauptaktionsfeld des linksextremismus (Bundesverfassungsschutzberichte der letzten jahre)).
wenn man den Aufruf der Antifa Freiburg:”30 Semester Minimum — für Deutschland keinen Finger krumm!” liest und dann im KG2 ein Antifa Plakat, mehrere kleber und die Besetzerzeitschrift, die von der Antifa rausgegeben und am KG2 verteilt wird, schadet dass dem Bildungsstreik.
Die Schuld daran, dass sich die linksextremisten willkommen fühlen liegt aber leider auch beim u-asta. Da dieser in der Vergangenheit eine offensichtliche nähe zur Antifa gelebt hat. (Antifa Berlin reader(apabiz )am Stand des u asta, und ein eigenes Antifareferat als institut des u- asta,auch wenn dieses atm nicht besetzt ist))
und die hier gewählte Aktionsform stinkt ebenfalls nach antifa, zumal in der Besetzerzeitschrift der Antifa, in der 2 ten ausgabe speziell die FAZ Lounge als ziel genannt wurde.
@dummköpfe!: das engagement gegen faschismus und rassismus, zum beispiel mit einem antifa-referat, gehört natürlich genauso zur aufgabe einer studierendenvertretung wie etwa das engagement gegen eine benachteiligung von frauen, schwulen, lesben etc. und stellt auf keinen fall automatisch eine geistige nähe zu methoden von antifa-gruppen außerhalb der universität dar! das gleiche kann für das apabiz gelten, das zum großen teil eher bildungsarbeit leistet und dabei laut homepage mit ziemlich moderaten gruppierungen zusammenarbeitet, wie etwa dem zentrum für antisemitismusforschung oder diversen bürgerlichen stiftungen gegen rechte gewalt. ich find schade, wie du antifaschismus grundsätzlich in der nähe von linksextremismus ansiedelst und willkürlich personen und gruppen diskreditierst, die sich gegen neonazis einsetzen, nur weil unter dem label “antifaschismus” auch einige gewaltbereite menschen agieren.
dein argument höre ich nicht zum ersten mal, aber die vielen kritiker von linksextremistischen strömungen, die ich getroffen habe, beteiligen sich größtenteils an den aktionen und sorgen dafür, dass es innerhalb der audimax-besetzer keine “linksextremistischen” mehrheiten gibt, wenn ich das mal so formulieren darf. man kann sich natürlich auch darüber aufregen, denen enttäuscht das feld überlassen und sich hinterher anonym im internet über sie beschweren. und übrigens, leider gibts an der eingangstüre keine gesinnungstests, und es kontrolliert auch niemand 24 stunden täglich, ob irgendwer irgendwo gerade antifa-aufkleber aufklebt, fragwürdige zeitschriften verteilt oder in der nähe des kg-II sachschäden verursacht. was anderes als davon distanzieren geht nicht.