Schulpolitische Forderungen immer noch ohne Antwort!

Bis zum gestrigen Mittwoch den 9.12.09 hatten das Regierungspräsidium und das Kultusministerium Baden-Württemberg Zeit, um auf die Freiburger Forderungen zur Schulpolitik zu Antworten. Am letzten Mittwoch war dem Regierungspräsidium im Anschluss an die Demonstration „Klasse Bildung statt Klassenbildung!“ ein Forderungskatalog mit acht Forderungen zur Verbesserung der Schulpolitik übergeben worden. Diese basieren hauptsächlich auf dem UN-Sonderbericht für das Recht auf Bildung in Deutschland. Obwohl nach der Übergabe zuerst Gesprächsbereitschaft signalisiert worden war, gab es leider weder Reaktionen von Seiten des Präsidiums, noch eine Antwort des 20091202-demo1Kultusministeriums.

Samuel Wiesloch vom AK Schule der PH Freiburg reagierte auf das verstrichene Ultimatum enttäuscht und wütend: „Weder das Ministerium, noch das Regierungspräsidium dürfen unsere Forderungen totschweigen. Wenn wir einfach ignoriert werden, kommen wir gerne alle zum Frühstück vorbei!“

Das Kultusministerium hatte zwar in der vergangenen Woche genügend Zeit, um die zukünftige Zusammenarbeit mit der Bundeswehr zu feiern, fühlt sich aber offensichtlich nicht zuständig auf die prekären Notstände im Bildungssystem zu reagieren. Den Verantwortlichen wird hiermit eine sofortige Stellungnahme nahegelegt.

Anhang: Freiburger Forderungen zur Schulpolitik – .pdf

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