Für alle Festgestellten oder Festgenommenen:

Hier ein paar Hinweise für die Personen deren Personalien bei der Besetzung des Bahnhofs aufgenommen wurden:

Zunächst mal gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Dass eure Personalien aufgenommen wurden, bedeutet nicht zwingend, dass ihr eine Strafanzeige erhalten werdet. Es kann sein, dass die Polizei bzw. die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen euch einleitet. Das bedeutet, dass ihr in den nächsten Wochen (kann bis zu mehreren Monaten dauern) einen Brief mit einer polizeilichen Vorladung oder einem Anhörungsbogen geschickt bekommt.

Bei der polizeilichen Vorladung werdet ihr in aller Regel zu einem Termin auf die Wache geladen. Ziel ist es, Geständnisse zu entlocken oder belastende Informationen über euch oder andere Personen zu ermitteln. Wir raten ganz dirngend davon ab zu einer Vorladung zu erscheinen. Man ist auch nicht verpflichtet dort hinzugehen. Ihr müsst nichtmal absagen.

In manchen Fällen kann es sein, dass ihr gebeten werdet euch schriftlich zu äußern. Auch hiervon raten wir dringend ab! Macht keine Angaben zu Sache. Das einzige was ihr angeben müsst, sind eure Personalien. Aber die haben sie ja schon.

Das Ermittlungsverfahren kann mit einer Einstellung beendet werden. Falls die Polizei genug Beweismaterial (Videos etc.) hat, ist der nächste Schritt der Strafbefehl. Der Strafbefehl enthält den Vorwurf einer oder mehrer Straftaten und in aller Regel eine Geldstrafe. Ihr habt zwei Wochen Zeit um gegen den Strafbefehl Einspruch einzulegen. Das solltet ihr tun um Zeit (meistens dauert es mehrere Monate bis zum Verfahren) zu gewinnen und euch mit einer/einem Juristen/in in Verbindung setzen, ggf. Beweismittel einzusehen und euch auf das darauf folgenden Gerichtsverfahren vorzubereiten. Den Widerspruch könnt ihr jeder Zeit bis zum Tag des Gerichtsverfahrens wieder zurückziehen und akzeptiert damit den Strafbefehl.

Wir raten euch, die Rote Hilfe Freiburg zu kontaktieren sobald ihr einen Brief wegen einem Ermittlungsverfahren oder einen Strafbefehl erhaltet. Hier bekommt ihr kostenlose Rechtsberatung und finanzielle Unterstützung, solltet ihr eine Strafe zahlen müssen. Es ist auch wichtig koordiniert zu handeln und Informationen zusammen zutragen.

Falls es zu Veruteilungen und Geldstrafen kommt, wollen wir versuchen durch Solipartys etc. das Geld zusammen zu bekommen und gemeinsam die kosten zu tragen. Auch deshalb solltest du uns oder die Rote Hilfe kontaktieren.

Bitte meldet euch unter freiburgantirep@lavabit.com

Infos zur Roten Hilfe und Kontakt findet ihr hier:

Rote Hilfe Freiburg

Rote Hilfe e.V.

FÜR SOLIDARITÄT UND FREIE BILDUNG

17 Kommentare zu „Für alle Festgestellten oder Festgenommenen:“

  1. ines sagt:

    Ich verstehe den Zusammenhang leider nicht. Was hat eigentlich das Besetzen der Gleise mit dem Bildungsstreik zu tun?
    Eine Antwort wie: “früher waren die Proteste noch krasser und es ist doch kein Wunder, dass wir uns radikalisieren”, ist keine Antwort. :)

  2. Name sagt:

    Widerstand gegen elitäre und unterfinanzierte Bildungssysteme und die generelle Verschärfung sozialer Ungleichheit bedient sich Regelüberschreitungen zivilem Ungehorsams. Strategien des rein symbolischen Protests erweisen sich als unzureichend. Aufgrund des Mangels ernst zu nehmender Reaktionen der Regierenden und der Medienöffentlichkeit blockieren wir Gebäude und Verkehrswege, um den gewohnten Lauf der Dinge zu unterbrechen. Wenn alles Wirtschaft zu sein scheint, muss auch Protest teurer werden.

  3. Ferdinand Lichterloh sagt:

    Ich schäme mich wirklich, dass ich mit solchen Leuten wie euch studiere.

    Es gibt willkürliche Platzverweise, Leute wurden nach Berichten zusammengeschlagen. -> Anscheinend wurden auch mehrere Personen angeschossen.

    Die betroffenen Personen sind Gerüchten zufolge hauptsächlich weitestgehend unbeteiligte Studis.-> Ja, sie wollten alle an den Baggersee fahren und sind dann von der Polizei auf die Gleise geschubst worden.

    Eine Person ist während ihrer Festnahme bewusstlos geworden. Noch ist unklar, ob wegen Hitze oder dem Vorgehen der Polizei -> bei so einem Verhalten tippe ich eher auf Alkohol.

    Ich verstehe, dass ihr für Bildung demonstriert, denn ihr scheint sie echt bitter nötig zu haben. Wenn ihr linksradikalen Spinner euch im Namen von Bildung und der Freiburger Studentenschaft mit der Polizei und dem Kapitalismus anlegen wollt, dann wundert euch nicht, wenn es hoffentlich bald eine ordentliche Geldstrafe für alle Beteiligten geben wird.

    Das Geld könnte man beispielsweise dem ISC oder dem AKA-Filmclub geben; solche Leute machen wenigstens was Sinnvolles und tragen positiv zur Bildung und zum interkulturellen Austausch bei.

  4. FB sagt:

    Ich freue mich über eure Antworten. Wieso? Zunächst zeigen sie, dass die Aktion durchaus Erfolg hatte: Während der Flashmob am 7. Juni, der außerordentlich “bequem” war, leider überhaupt keine Resonanz hervorrief, stürmen nun viele Leute hier und bei fudder herbei, fabulieren von einem “Recht auf pünktliches Ankommen” und ähnlichen Konstrukten und ermöglichen es nebenei wenigstens, dass die von unserem katastrophalen Bildungssystem unmittelbar Betroffenen ein wenig der ihnen zustehenden Öffentlichkeit erfahren.

    Ansonsten zeigt aber auch Ferdinand, dass ihm offensichtlich ein verantwortungsvoller Umgang mit Informationen unwichtig ist. Ich finde es sehr begrüßenswert, dass hier nicht irgendwelche Gerüchte als Tatsachen dargestellt sondern klar als solche gekennzeichnet wurden. Dass er sich danach ohne Anhaltspunkte in zahllose Beleidigungen flüchtet, deutet für mich darauf hin, dass meine Ablehnung seiner Position und damit auch gewissermaßen die Einnahme der Gegenposition, der Solidarisierung mit den Protestierenden, vermutlich der richtige Weg ist.

  5. Ferdinand Lichterloh sagt:

    Die Beiträge auf Twitter stellen die Polizei so dar, als würde sie auf friedliche Demonstranten einprügeln … die Intention des Verfassers wird durch die mäßige Abschwächung nicht verdeckt. Ihr schürt Feindbilder, und versucht eine relativ langweilige Sache aufzubauschen.
    Verantwortungsvoller Umgang mit Information ist etwas anderes … haltet euch an das, was wirklich passiert. Und ich solidarisiere mit den Protestanten, die etwas verändern wollen, mit friedlichen Mitteln und guten Ideen …

    nicht mit Linksradikalen, die ihren Kick brauchen, und denen jedes Mittel Recht ist, sich mit der Polizei und dem Staat anzulegen.
    Und die meisten von denen haben eine Uni doch noch nie von innen gesehen, es sei denn sie setzen sich wieder einen Schuss auf der Toilette im KG II.

    Da hoffen wir mal auf “goldene” Zeiten.

  6. Ferdinand Lichterloh sagt:

    Ach ja, die Katholiken unterstütze ich auch … hehe

  7. h. sagt:

    Lieber Ferdinand,

    es ist ja wirklich schön das du dich so wahnsinnig gut über die Demonstration informiert hast.
    Bevor du aber menschenverachtende Beleidigungen machst und Demonstranten in eine Schublade steckst, solltest auch du vielleicht mal dein Kopf zum Nachdenken benutzen.
    Du schreibst etwas von verantwotungsvollem Umgang mit Informationen, dann frage ich dich woher deine Fantasien über eine Übertreibung des Polizeieinsatzes herkommen.
    Ich lade dich herzlich ein, dir mal ein Bild einer Bildungsdemonstration zu machen, bevor du hier Sachen behauptest die erstens nicht der Wahrheit entsprechen und nicht gerade für einen, über den eigenen Tellerrand schauenden, Studenten sprechen.
    Am 18.6. ist NachttanzDemo, da kannst du uns gerne deine Meinung über den Bildungsstreik zukommen lassen, und selber sehen und hören, dass eben kein “linksradikaler Haufen”, der nur ein ein bischen Spaß will, sondern viele Studenten und vorallem Schüler dahinter stehen.

    Ich hoffe wir sehen uns.

    H.

  8. am sagt:

    Um hier mal auf die angezweifelten Informationen einzugehen:

    Tatsächlich haben sich einige Beamte nicht unbedingt dadurch ausgezeichnet, deeskalierendes Verhalten an den Tag zu legen, sondern sind -im Gegenteil- dadurch aufgefallen, dass sie, auch in überschaubaren Situationen und ohne Not, eine unangebrachte Aggressivität und Brutalität an den Tag gelegt haben. Alle, die sich zu fraglichem Zeitpunkt am HBf aufgehalten haben, dürften ziemlich genau wissen, auf welchen Cop ich im speziellen anspiele.

    Bzgl des Zitates “bei so einem Verhalten tippe ich eher auf Alkohol”: welches Verhalten? Zu synkopieren in einer psychisch belastenden, sehr unübersichtlichen und stressinduzierenden Situation und bei heissem Wetter?
    Es ist meines Erachtens eine Frechheit und darüber hinaus nicht weiter als bis zur eigenen Nasenspitze gedacht, hier auf unpassende und abfällige Art und Weise Alkoholkonsum zu unterstellen.

    Und das Allerletzte (und zudem der Beleg dafür, dass es ja unheimliche einfach ist, sich nicht zu informieren darüber, wen oder was man kritisiert, sondern lieber gleich mit den hinterlezten Stammtischparolen ist es,

  9. am sagt:

    Um hier mal auf die angezweifelten Informationen einzugehen:

    Tatsächlich haben sich einige Beamte nicht unbedingt dadurch ausgezeichnet, deeskalierendes Verhalten an den Tag zu legen, sondern sind -im Gegenteil- dadurch aufgefallen, dass sie, auch in überschaubaren Situationen und ohne Not, eine unangebrachte Aggressivität und Brutalität an den Tag gelegt haben. Alle, die sich zu fraglichem Zeitpunkt am HBf aufgehalten haben, dürften ziemlich genau wissen, auf welchen Cop ich im speziellen anspiele.

    Bzgl des Zitates “bei so einem Verhalten tippe ich eher auf Alkohol”: welches Verhalten? Zu synkopieren in einer psychisch belastenden, sehr unübersichtlichen und stressinduzierenden Situation und bei heissem Wetter?
    Es ist meines Erachtens eine Frechheit und darüber hinaus nicht weiter als bis zur eigenen Nasenspitze gedacht, hier auf unpassende und abfällige Art und Weise Alkoholkonsum zu unterstellen.

    Und das Allerletzte (und zudem der Beleg dafür, dass es ja unheimlich einfach ist, sich nicht zu informieren darüber, wen oder was man kritisiert, sondern lieber gleich mit den hinterletzten Stammtischparolen einem unbekannte Menschen anzugreifen) ist es, die Behauptung aufzustellen, es handle sich lediglich um “Linksradikale, die noch nie eine Uni von innen gesehen hätten, es sei denn,…” .
    Die gesamte Formulierung ist inhaltlich ebenso haltlos wie menschenverachtend.

  10. Nika sagt:

    Hm. Immerhin ein plurales Meinungsspektrum…
    - Spricht für ein breites (politisches) Spektrum der Beteiligten der Diskussion und des Bildungsstreik! *g*
    Immerhin!

    Ich steuere ebenfalls etwas bei, wenn auch NICHT DIE GLEISBESETZUNG BETREFFEND und ENTGEGEN jenen Beteiligten, denen “bestehende neoliberale Strkturen” ‘reformieren’ NICHT REICHT und für die “Bildung Aufklärung und Selbstzweck”(!) ist.
    Zentrale These: “Die laufenden Reformen im Bildungssystem folgen alternativlos den Sachzwängen, die das kapitalistische System vorgibt.”
    (Zitate aus dem Flyer für die Nacht-Tanz-Demo entnommen.)

    Hier die Perspektive auf den Bildungsstreik 2009 in FR der Personen, die tagtäglich ihre Brötchen verdienen, UNSERE Unis durch ihre Steuern finanzieren und ebenfalls(!) ein BERECHTIGTES Interesse an Veränderungen im Bildungsbereich haben, da auch sie die bestmögliche ‘Bildung’ für ihre Kinder gern hätten…

    Aus marktplatz: Arbeit. Südbaden. März/April/Mai 01/10. S. 8 + ff.

    http://bit.ly/alwqit

    Und zum BA und seine Abbrecherzahlen

    http://bit.ly/dsFEsQ

    Mit besten Grüßen und in Vorfreude auf weitere Diskussion! :o )

  11. Nika sagt:

    Übrigens!

    Mit dem Tenor, der im oben genannten Flyer (Nacht-Tanz-Demo), angeschlagen wird, kriegt ihr NIX gezielter hin, als dass ihr mich von solchen wirklich coolen Aktionen und vom weiteren Bildungsstreik fernhaltet.

    Sorry, dass ist ein bißchen zuviel des Guten!

    Das marktwirtschaftliche Wirtschaftsystem und seine Auswüchse gehören überdacht (Grüße an Attac!), keine Frage!
    Aber heere, unfinanzierbare und radikale Ziele zu proklamieren, für eine Sache die alle im Staate betrifft (also auch viele, die ihr BISHER NICHT mobilisieren konntet), dient der zu Grunde liegenden Sache – nämlich Missständen im Bildungssystem und soziale Ungleichheit – ganz klar nicht!

    Bis auf Weiteres!

  12. Name (benötig) sagt:

    Auch hiervon raten wir dringend!

    bitte fügt hier noch das “ab” ein….
    nachher nimmt sich das noch jemand zu herzen.

  13. ein kritischer kopf, der auch auf dem gleis saß sagt:

    “Aber heere, unfinanzierbare und radikale Ziele zu proklamieren, für eine Sache die alle im Staate betrifft (also auch viele, die ihr BISHER NICHT mobilisieren konntet), dient der zu Grunde liegenden Sache – nämlich Missständen im Bildungssystem und soziale Ungleichheit – ganz klar nicht!”

    Wenn “heere” hehre heißen soll: Natürlich sind die Ziele ambitioniert und hehr. Daüf rmachen wir das ganze doch.

    Dass diese Ziele unfinanzierbar seien ist eine These, die natürlich diskussionswürdig ist. Sobald man jedoch beginnt, diese Diskussion zu führen, muss man zwangsläufig den von vielen Beteiligten sehr eng gezogenen Rahmen der “Bildugnspolitik” verlassen.

    “Radikal” heißt “an die Wurzel gehend”: Du hast vollkommen recht, wir wollen nicht die Sympthome bekämpfen oder nochmal eine Schicht Mörtel über die verfaulte Wand schmieren, sondern in der Tat die Probleme an ihrer Ursache angehen (etwas, das im heutigen politischen Diskurs erwartungsgemäß nicht sehr gerne gesehen ist).

    Du sprichst es ja selbst an: Ein Teil der Bildungsdebatte führt unausweichlich zur Debatte sozialer Ungleichheit. Ebenso hast du vollkommen recht, dass wir Probleme diskutieren, die alle im Staat betreffen. Ich finde es sehr wichtig, dass man an diesem Punkt eben *nicht* nur innerhalb der bestehenden Rahmen denkt. Wir können die Ökonomisierung der Hochschulen nicht einfach “abschaffen”, das ist schlicht unmöglich. Was es vielmehr braucht ist ein gesellschaftlicher Diskurs über die immer weiter über Hand nehmenden Einflussbereich eines rein zweckrationalen, verwaltetenden und ökonomischen Denken. Das heißt für mich radikale Kritik üben: Sich nicht damit abfinden, dass unser Bildungssystem immer mehr von Konkurrenz einer ausschließlichen Ausrichtung auf ökonomische Verwertbarkeit bestimmt ist. An die Wurzel des Problems geben heißt eben, genau diese Tendenzen der gesellschaftlichen Diskurse, ja, vielmehr des Denkens an sich aufzuzeigen und so zur kritischen Reflexion eines jeden einzelnen anregen. Anders ist meiner Ansicht nach Gesellschaft nicht veränderbar. Und das Bildungssystem ist Teil der Gesellschaft, genauso wie die Politik Teil der Gesellschaft ist.

  14. ein kritischer kopf, der auch auf dem gleis saß sagt:

    Um nochmal den Zusammenhang klarzumachen: Aktionen zivilen Ungehorsams gehören zu den wirkungsmächtigsten Instrumenten, um einen Diskurs anzuleiten. Wichtig ist natürlich, dass das nicht aus den Augen gerät: Blinder Aktionismus hilft nicht. Eine spontane Gleisbesetzung, mit Bannern und Sprechchören, geht dagegen genau in die richtige Richtung. Die Nachttanzdemo ebenso. Stört die Menschen in ihrem Lebensalltag, so dass sie sich Gedanken darüber machen, warum sie gestört wurden.

    Für die Aktionen gilt demnach: Es bleibt dabei zentral, den Anlass und Anspruch aufzuzeigen – dass es eben nicht nur ein feiernder, blinder Haufen ist, der da durch die Straßen zieht, sondern dass sich in der nächtlichen Tanzerei die gezielte Ablehnung genau der Denkstrukturen verbirgt, die unser Bildungssystem dahin geführt haben, wo wir jetzt sind (siehe oben). Tanz deine Freiheit!

  15. [...] /* */ « Für alle Festgestellten oder Festgenommen: [...]

  16. Nika sagt:

    Tag auch!

    Ich plädiere dafür, dass DRINGEND ein dauerhaftes Forum eröffnet wird, in dem man artikel-/aktionen-/zeitunabhängig über diese Dinge diskutiert werden kann!!!

    Außerdem NEWS!!! :o )
    Schon gewusst???

    Bildungshintergrund d. Eltern v. Studierenden / ihr gesamtgesellschaftlicher Anteil:

    Hochschule (51%/11%)
    Meister/ Fachschule/Technik (19%/7%)
    sowie ‘Sonstige’(?!?) (30%/ 82%)

    vom Statistischen Bundesamt
    und Bundesministerium für Bildung
    (*g* – Wohl eher Ministerium für Elitenreproduktion + Exklusion…)

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