| 6. Juli 2010 |
| 18:00 | bis | 20:00 |
Nach der Demo des Bildungsstreiks am 9 Juni kam es zu einer Besetzung des Gleis 1 am Hauptbahnhof. Darüber und über zukünftige Aktionsformen des Bildungsstreiks möchten wir mit allen interessierten reden.
Di 6. Juli, 18:00, HS 1199
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Mal wieder Überraschungen über Überraschungen! *g*
‘Neuer Stoff’ zur sozialen Auslese an Schulen: http://bit.ly/c2TU0J
Auch die Zukunft sieht rosig aus!
http://bit.ly/9Uhjtf
Zu zukünftiger “Mövenpick-Politik” an deutschen Unis und tradierter, ‘renovierter’, exklusiver Elitengenerierung, die durch aktuell Handelnde weiter etabliert wird!
DAS MACHT DOCH FREUDE!!!
)
“Wachsende Ungleichheit und Armut, so Streeck, sind nicht mit Familienpolitik zu lösen, sondern nur mit Sozial- und Bildungspolitik, also mit einer Politik der Chancengleichheit und Solidarität. Die Bedingungen für eine solche Politik sind freilich nicht ein für allemal gegeben, sondern wandeln sich.”
http://bit.ly/cvWyvF
“Die immer stärkere Durchdringung der gesamten Gesellschaft durch den Markt untergräbt traditionelle soziale Verhältnisse und Beziehungen. Besonders betroffen davon sind zunächst die “Marktfernen” – also Frauen, Kinder und Familien. Wenn die Familien nicht mehr in der Lage oder nicht mehr willens sind, die traditionell von der Familie erbrachten Leistungen zu erbringen, entsteht Bedarf an staatlichen Ersatzleistungen.”
“Gebt den armen Schulen mehr Ressourcen und lasst unsere Gymnasien in Ruhe.”
http://bit.ly/cblXbx
“Hier kämpft eine Schicht, die über die Kulturtechnik verfügt, den eigenen Nachwuchs durchs Gymnasium zu schleusen, um ihre Privilegien zu schützen.”
“Die Oberschicht weiß also genau, welches Stipendiensiegel sich besonders lohnt.”
http://bit.ly/cGJSNT
“Wer nicht zu den obersten 10 Prozent der amtlich gestempelten Leistungsträger gehört, wird sich bei Bewerbungen der Frage stellen müssen, warum er es nicht bis ins Topsegment der Studierenden geschafft hat. Gerade durch die Ausweitung der Stipendien erreicht die Oberschicht ihr Ziel, sich nach unten abzugrenzen – und soziale Privilegien in eine offizielle Bescheinigung ihrer Hochbegabung umzudeuten.”
“Auch Schavan spricht nicht umsonst davon, dass “Leistung” durch ein Stipendium “belohnt” werden müsse. Dieses Diktum ist schon deswegen ärgerlich, weil stets mitschwingt, dass nur Akademiker Leistung bringen würden, während etwa die Arbeit von Krankenschwestern oder Kindergärtnern nebensächlich wäre. Subtil wird jeder abgewertet, der keinen Hochschulabschluss hat, und einfach negiert, wie viele Tätigkeiten ein immenses Engagement und Einfühlungsvermögen erfordern.”