Das Bildungsstreik-Bündnis Freiburg verurteilt scharf das gewaltsame Vorgehen gegen protestierende Schüler/innen in Stuttgart
Am Donnerstag wurde im Rahmen der Räumung des Stuttgarter Schlossgartens eine Schüler/innen Demo für „Bildung statt Prestigeobjekte“ Opfer massiver Polizeigewalt. Das Bildungsstreik-Bündnis Freiburg verurteilt aufs Schärfste dieses Vorgehen und solidarisiert sich mit den Betroffenen. Der Bildungsprotest in BaWü lässt sich nicht niederknüppeln!
Das Bildungsstreik-Bündnis Freiburg drückt seine Solidarität mit den Protestierenden in Stuttgart aus. Es verurteilt mit aller Schärfe, die völlig unangemessene Gewaltanwendung von Seiten der Polizei. Mutwillig wurde es in Kauf genommen, die Stuttgarter Schüler/innen-Demo in die gewaltsame Räumung des mittleren Schlossgartens zu verwickeln. Knapp 2000 Schüler/innen, die den Mut hatten, trotz von Schulleitungen angedrohter Repression, für „bessere Bildung statt Prestigeobjekten“ wie S21 auf die Straße zu gehen, wurden massiv von der Polizei angegriffen. Mit Pferden, Tränengas, Schlagstöcken und Wasserwerfern wurde gegen sie und die anderen Stuttgart21-Gegner/innen vorgegangen. Dies stellt eine entsetzliche Form der Machtdemonstration und des Machtmissbrauchs von Seiten der Regierung dar. Mit solch brutaler Gewalt gegen friedliche Demonstrierende und vor allem protestierende Jugendliche vorzugehen, offenbart die „Arroganz der Macht“ auf Seiten der derzeitigen Regierung. Proteste werden bewusst ignoriert und, wenn sie nicht abebben, brutal niedergeknüppelt.
Das Bildungsstreik-Bündnis Freiburg unterstreicht, dass wir uns von der zunehmenden Repression nicht einschüchtern lassen werden. Ob durch die Ermittlungen gegen die Gleisbesetzer/innen in Freiburg oder die Gewalt in Stuttgart, auf unterschiedlichste Art ist unser Protest für „Freie Bildung für ALLE“ zunehmend von polizeilicher Repression betroffen. Dies wird uns dennoch nicht davon abhalten, weiterhin unseren Protest für ein anderes Bildungssystem in die Gesellschaft hineinzutragen.