| 30. September 2010 | ||
| 20:00 | bis | 21:00 |
| 7. Oktober 2010 | ||
| 20:00 | bis | 21:00 |
| 14. Oktober 2010 | ||
| 20:00 | bis | 21:00 |
Ab dem 30.09. ist die Sommerpause vorbei und es findet wieder wöchentlich das Bildungsstreik-Plenum statt:
Donnerstags 20 Uhr im u-asta
| 30. September 2010 | ||
| 20:00 | bis | 21:00 |
| 7. Oktober 2010 | ||
| 20:00 | bis | 21:00 |
| 14. Oktober 2010 | ||
| 20:00 | bis | 21:00 |
Ab dem 30.09. ist die Sommerpause vorbei und es findet wieder wöchentlich das Bildungsstreik-Plenum statt:
Donnerstags 20 Uhr im u-asta
| 6. Juli 2010 | ||
| 18:00 | bis | 20:00 |
Nach der Demo des Bildungsstreiks am 9 Juni kam es zu einer Besetzung des Gleis 1 am Hauptbahnhof. Darüber und über zukünftige Aktionsformen des Bildungsstreiks möchten wir mit allen interessierten reden.
Di 6. Juli, 18:00, HS 1199
Spontanaktion zeigt Entschlossenheit der DemonstrantInnen
Der Freiburger Bildungsstreik begrüßt die spontane Besetzung eines Gleises am Freiburger Hauptbahnhof durch viele TeilnehmerInnen der Demonstration. Anlass der Demonstration war die bundesweiten dezentralen Aktionswoche.
Wir halten es für verständlich, dass diese DemonstrationsteilnehmerInnen in einer – im Vergleich zum Vorjahr “gesteigerten” Form ihrem Protest Ausdruck verliehen haben: Die nach der bundesweiten Protestwelle im Herbst angekündigten Verbesserungen im Bildungssystem sind ausgeblieben. Auch die konstruktive Auseinandersetzung mit dessen Mängeln hat in keinster Weise stattgefunden: Jüngst ließ Bildungsministerin Schavan sogar ihren eigenen “Bundesweiten Bolognagipfel” zur Farce werden, in der die Bildungsstreikenden zu StatistInnen erklärt wurden. Die sogenannten Ergebnisse der Konferenz standen schon vorher fest und somit war nicht einmal die Möglichkeit eines fairen Dialogs gegeben.
Die heutige Bahnhofsbesetzung zeigt, dass die Toleranz gegenüber dem Versagen der Bildungspolitik bei vielen Menschen, die sich für ein gerechteres Bildungssystem engagieren, an einem kritischen Punkt angekommen ist.
Die Politik muss endlich handeln, denn das Vertrauen auf ihre Zusagen hat sie verspielt.
| 28. April 2010 | ||
| 18:00 | bis | 21:00 |
| 18:00 | bis | 21:00 |
Am nächsten Dienstag, den 2.2.2010 wird es um 19 Uhr im Audimax eine Fishbowl-Diskussion mit Rektor Hans-Jochen Schiewer und Prorektor für Studium und Lehre Heiner Schanz über die Forderungen der Besetzung geben. Konkret werden 2 Themen angeschnitten: a) die Umstellung des Lehramtsstudiums und b) studentische Mitbestimmung. Zu den Themen wird es jeweils 5 Minuten Inputreferat geben, von Seite der Studis und von Seite des Rektorats. Es wird auch noch Zeit für freie Diskussion zur Verfügung stehen.
| 2. Februar 2010 | ||
| 19:00 | bis | 20:30 |
Am nächsten Dienstag, den 2.2.2010 wird es um 19 Uhr im Audimax eine Fishbowl-Diskussion mit Rektor Hans-Jochen Schiewer und Prorektor für Studium und Lehre Heiner Schanz über die Forderungen der Besetzung geben. Konkret werden 2 Themen angeschnitten: a) die Umstellung des Lehramtsstudiums und b) studentische Mitbestimmung. Zu den Themen wird es jeweils 5 Minuten Inputreferat geben, von Seite der Studis und von Seite des Rektorats. Es wird auch noch Zeit für freie Diskussion zur Verfügung stehen.

ABC-Schütze auf der Demo gegen Bundeswehr an der Schule
Auf der bundesweit wohl ersten Demo gegen die Praxis der Kultusministerien Soldaten als Erzieher den politischen Unterricht zu ermöglichen, demonstrierten am Samstag,23.1.2010 über 500 in Freiburg auf Initiative des Bildungststreiksbündnis. Besonderer Anlass war die im vergangnen Dezember abgeschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium und der Bundeswehr, die einen verstärkten Einsatz von Jugendoffizieren an den Schulen und neuerdings auch bei der “Aus- und Fortbildung von Referendarinnen und Referendaren sowie von Lehrkräften” vorsieht.
… >> weiterlesen (incl. verschiedene Fotostrecken)
| 23. Januar 2010 15:00 | bis | 24. Januar 2010 02:00 |
Aufruf zur Demonstration:
Bundeswehr raus aus dem Klassenzimmer
Gegen die Zusammenarbeit von Schule und Militär
Das Freiburger Bildungsstreikbündnis ruft zur Demonstration am 23.01.2010 gegen die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium und der Bundeswehr auf.
Am 04.12.09 unterzeichneten das Kultusministerium Baden-Württemberg und die Bundeswehr eine Kooperationsvereinbarung um die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Jugendoffizieren zu intensivieren. Dabei sollen besonders im Rahmen der politischen Bildung Themen wie innere und äußere Sicherheit und „nationale Interessen“ stärker in den Fokus gerückt werden.
Mit der Gründung der „Institution“ Jugendoffizier 1958 hatten diese zur Aufgabe die Remilitarisierung Deutschlands zu rechtfertigen, heute sollen sie unter Anderem die Notwendigkeit von Bundeswehreinsätzen (besonders den Afghanistaneinsatz) legitimieren. Jugendoffiziere werden in Zukunft auch ihrerseits verstärkt Schulbesuche anbieten und zusätzlich in die Ausbildung von Lehrkräften mit einbezogen werden. Die zivilmilitärische Zusammenarbeit zeigt sich auch in anderen öffentlichen Bereichen, und soll immer mehr zur gesellschaftlichen Normalität werden.
Diese Kooperation steht im absoluten Widerspruch zu unserem humanistischen Bildungsideal, das sich an Menschenrechten orientiert. In einer Demokratie darf eine Bildungsseinrichtung nicht mit einer streng hierarchischen militärischen Institution zusammenarbeiten. Durch die einseitige Interessenvertretung kann die Bundeswehr direkten Einfluss auf die Meinung der SchülerInnen und die Ausbildung der Lehrkräfte nehmen. Wesentliche Grundsätze der politischen Bildungsarbeit werden dadurch missachtet. Die Bundeswehr darf nicht als Bildungsinstitution aufgewertet werden.
Wir fordern die Aufhebung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium und der Bundeswehr, und die sofortige Einstellung jeglicher Zusammenarbeit von öffentlichen Bildungseinrichtungen und der Bundeswehr. Alle SchulleiterInnen und LehrerInnen sind aufgefordert diese Kooperation zu verweigern.
Es darf nicht zugelassen werden, dass SchülerInnen die Weltsicht der Bundeswehr vermittelt wird. Werbung für die Bundeswehr und Legitimation von Waffengewalt haben in öffentlichen Bildungseinrichtungen nichts zu suchen.
Gegen militaristische Ideologien im Bildungswesen!
Kommt alle zur Demonstration gegen Bundeswehr in Klassenzimmern am 23.01.10 um 15 Uhr am Platz der alten Synagoge in Freiburg!
** Unterbrechung der Besetzung des Audimax der ALU Freiburg **
Donnerstag Abend wurde auf einer Vollversammlung beschlossen, die bisherige Besetzung des Audimax und des KG II der
Universität Freiburg zu beenden.
Mehr als 850 Menschen kamen um eine Bilanz der letzten 25 Tage zu ziehen und Perspektiven zu beschließen. Im Anschluss zogen die Studierenden durch die Stadt und demonstrierten mit vielen bunten Aktionen ihre Forderungen und den Willen weiter für deren Erfüllung zu kämpfen.
“Diese Besetzung ist nur eine von vielen Aktionsformen, die im Rahmen des
Bildungsstreiks schon seit langem den anhaltend falschen Kurs in der
Bildungspolitik kritisiert. Wir haben sie ausgiebig und erfolgreich genutzt.”, so Lisa Schindler. Unser Engagement geht aber weiter “die BesetzerInnen bleiben schließlich aktiv und werden nicht still zu Hause sitzen und abwarten bis sich etwas tut,” so Schindler weiter.
Während der 25 Tage andauernden Besetzung des Audimax haben die Besetzerinnen und Besetzer insgesamt 43 Forderungen an das Rektorat der Uni, das Studentenwerk Freiburg, die Landesregierung Baden-Württemberg und die Bundesregierung erarbeitet.
Das Rektorat der Universität reagierte mit der umfangreichsten
Stellungnahme zu hochschulpolitischen Themen mindestens der letzten 10 Jahre. “Eine solche Stellungnahme ist für uns eine notwendige Voraussetzung für die weiterführenden Diskussionen”, so Clemens Weingart.
Auf Landesseite und bei der Kultusministerkonferenz sind erste Zugeständnisse zur Verbesserung der Bachelor und Masterstudiengänge erreicht worden. “Hier haben wir und die seit Jahren andauernden Proteste erste Erfolge erzielt – bei anderen Punkten, wie den Studiengebühren und der Bildungsfinanzierung herrscht bisher noch keine große Gesprächsbereitschaft,” erklärt Jakob Lohmann
Schon während der Besetzung hat man an den Perspektiven für danach gearbeitet. Das Rektorat ist für das neue Jahr zu einer Diskussion eingeladen. Vorträge und gemeinsame Arbeitstreffen sind für die nächsten Monate organisiert. Die ersten Gremien der Universität befassen sich schon mit den Forderungen und gemeinsam mit den anderen Universitäten wird die landesweite Arbeit vorangetrieben.
“Aber es bleibt dabei, Forderungen wollen nicht beantwortet sondern erfüllt werden und wenn wir das Gefühl haben, dass es da hakt, dann wird es auch wieder Besetzungen geben,” so einer der Besetzer.
Die BesetzerInnen begrüßen die ausführliche Stellungnahme als Grundlage für weitere Diskussionen. In vielen Dingen wird Handlungsbereitschaft durch das Rektorat signalisiert. Allerdings gibt die Stellungnahme den BesetzerInnen auch Anlass zu Kritik.
„Zunächst einmal ist festzuhalten, dass sich ein Rektorat selten so ausführlich und öffentlich zu diesen zentralen Punkten von Studium und Lehre geäußert hat. Eine solche Stellungnahme ist für uns eine notwendige Voraussetzung für die weiterführenden Diskussionen“, sagt Clemens Weingart zu Beginn der Pressekonferenz .
Bei vielen Punkten hat das Rektorat den Studierenden in seiner Stellungnahme Recht gegeben und Umsetzung versprochen, bzw. versprochen sich bei den zuständigen Stellen (z.B. beim Land Baden-Württemberg) um die Umsetzung der Forderungen zu bemühen.
„Einerseits wurde erstmals öffentlich von der Hochschule zugegeben, dass die Hochschulen unterfinanziert sind und sie allmählich an ihre Belastungsgrenzen stoßen. Andererseits wurde Verbesserungsbedarf bei den Bachelor- und Masterstudiengängen zugegeben“, äußert sich Tania Strützel zufrieden.
Trotzdem kommen die BesetzerInnen auch nach der Stellungnahme nicht ganz ohne Kritik aus. So monieren die Studierenden beispielsweise, dass das Rektorat auf einige Forderungen gar nicht oder nur ausweichend eingegangen ist und dass es versucht eine künstliche Trennung zwischen StudierendenvertreterInnen in den universitären Gremien und der Besetzung herzustellen.
Thomas Seefried merkt des Weiteren an: „Zwar sagt das Rektorat unmissverständlich, dass Studienverzicht und Studienabbruch, bzw. Beeinträchtigung des Studiums aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten auch im Einzelfall nicht akzeptabel seien. Wenn es aber gleichzeitig behauptet, Studiengebühren führten nicht zu sozialer Selektion, obwohl die von ihm zum Beweis zitierten Studien gerade das Gegenteil empirisch belegen, macht es sich unglaubwürdig.“
An einigen Punkten besteht also aus Sicht der Studierenden noch Nachbesserungsbedarf in der Stellungnahme. In der Zukunft wird aber der Dialog zur konkreten Umsetzung im Vordergrund stehen. Dabei ist die Stellungnahme des Rektorates ein wichtiger Anhaltspunkt für die Studierenden. „Wo das Rektorat uns Änderungsbereitschaft und Unterstützung zugesagt hat, werden wir es beim Wort nehmen, dort wo es nicht antwortet oder uns widerspricht werden wir nachbohren. Unsere Arbeit hat nicht mit der Ausarbeitung der Forderungen aufgehört, sie beginnt jetzt erst mit der Umsetzung“, kommentiert Henrike Hepprich das weitere Vorgehen.
Abschließend fordern die BesetzerInnen das Rektorat zu einer vollständigen Stellungnahme auf, wo dies noch nicht geschehen ist und laden das Rektorat zu einer erneuten Diskussion im Audimax im Januar ein.
Anhang: Ausführliche Kritikpunkte zu der Stellungnahme.
Diese PM mit Anhang als PDF: 091209_pm_resonanz-auf-stellungnahme