Am nächsten Dienstag, den 2.2.2010 wird es um 19 Uhr im Audimax eine Fishbowl-Diskussion mit Rektor Hans-Jochen Schiewer und Prorektor für Studium und Lehre Heiner Schanz über die Forderungen der Besetzung geben. Konkret werden 2 Themen angeschnitten: a) die Umstellung des Lehramtsstudiums und b) studentische Mitbestimmung. Zu den Themen wird es jeweils 5 Minuten Inputreferat geben, von Seite der Studis und von Seite des Rektorats. Es wird auch noch Zeit für freie Diskussion zur Verfügung stehen.
Archiv für die Kategorie „News“
Diskussion über die Forderungen mit Uni-Rektorat
Freitag, 29. Januar 2010Diskussion über die Forderungen mit Uni-Rektorat
Freitag, 29. Januar 2010| 2. Februar 2010 | ||
| 19:00 | bis | 20:30 |
Am nächsten Dienstag, den 2.2.2010 wird es um 19 Uhr im Audimax eine Fishbowl-Diskussion mit Rektor Hans-Jochen Schiewer und Prorektor für Studium und Lehre Heiner Schanz über die Forderungen der Besetzung geben. Konkret werden 2 Themen angeschnitten: a) die Umstellung des Lehramtsstudiums und b) studentische Mitbestimmung. Zu den Themen wird es jeweils 5 Minuten Inputreferat geben, von Seite der Studis und von Seite des Rektorats. Es wird auch noch Zeit für freie Diskussion zur Verfügung stehen.
Demonstration gegen Bundeswehr an Schulen
Dienstag, 26. Januar 2010
ABC-Schütze auf der Demo gegen Bundeswehr an der Schule
Auf der bundesweit wohl ersten Demo gegen die Praxis der Kultusministerien Soldaten als Erzieher den politischen Unterricht zu ermöglichen, demonstrierten am Samstag,23.1.2010 über 500 in Freiburg auf Initiative des Bildungststreiksbündnis. Besonderer Anlass war die im vergangnen Dezember abgeschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium und der Bundeswehr, die einen verstärkten Einsatz von Jugendoffizieren an den Schulen und neuerdings auch bei der “Aus- und Fortbildung von Referendarinnen und Referendaren sowie von Lehrkräften” vorsieht.
… >> weiterlesen (incl. verschiedene Fotostrecken)
Demo am 23.01.10
Freitag, 1. Januar 2010| 23. Januar 2010 15:00 | bis | 24. Januar 2010 02:00 |
Aufruf zur Demonstration:
Bundeswehr raus aus dem Klassenzimmer
Gegen die Zusammenarbeit von Schule und Militär
Das Freiburger Bildungsstreikbündnis ruft zur Demonstration am 23.01.2010 gegen die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium und der Bundeswehr auf.
Am 04.12.09 unterzeichneten das Kultusministerium Baden-Württemberg und die Bundeswehr eine Kooperationsvereinbarung um die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Jugendoffizieren zu intensivieren. Dabei sollen besonders im Rahmen der politischen Bildung Themen wie innere und äußere Sicherheit und „nationale Interessen“ stärker in den Fokus gerückt werden.
Mit der Gründung der „Institution“ Jugendoffizier 1958 hatten diese zur Aufgabe die Remilitarisierung Deutschlands zu rechtfertigen, heute sollen sie unter Anderem die Notwendigkeit von Bundeswehreinsätzen (besonders den Afghanistaneinsatz) legitimieren. Jugendoffiziere werden in Zukunft auch ihrerseits verstärkt Schulbesuche anbieten und zusätzlich in die Ausbildung von Lehrkräften mit einbezogen werden. Die zivilmilitärische Zusammenarbeit zeigt sich auch in anderen öffentlichen Bereichen, und soll immer mehr zur gesellschaftlichen Normalität werden.
Diese Kooperation steht im absoluten Widerspruch zu unserem humanistischen Bildungsideal, das sich an Menschenrechten orientiert. In einer Demokratie darf eine Bildungsseinrichtung nicht mit einer streng hierarchischen militärischen Institution zusammenarbeiten. Durch die einseitige Interessenvertretung kann die Bundeswehr direkten Einfluss auf die Meinung der SchülerInnen und die Ausbildung der Lehrkräfte nehmen. Wesentliche Grundsätze der politischen Bildungsarbeit werden dadurch missachtet. Die Bundeswehr darf nicht als Bildungsinstitution aufgewertet werden.
Wir fordern die Aufhebung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium und der Bundeswehr, und die sofortige Einstellung jeglicher Zusammenarbeit von öffentlichen Bildungseinrichtungen und der Bundeswehr. Alle SchulleiterInnen und LehrerInnen sind aufgefordert diese Kooperation zu verweigern.
Es darf nicht zugelassen werden, dass SchülerInnen die Weltsicht der Bundeswehr vermittelt wird. Werbung für die Bundeswehr und Legitimation von Waffengewalt haben in öffentlichen Bildungseinrichtungen nichts zu suchen.
Gegen militaristische Ideologien im Bildungswesen!
Kommt alle zur Demonstration gegen Bundeswehr in Klassenzimmern am 23.01.10 um 15 Uhr am Platz der alten Synagoge in Freiburg!
Pressemitteilung: Unterbrechung der Besetzung
Samstag, 12. Dezember 2009** Unterbrechung der Besetzung des Audimax der ALU Freiburg **
Donnerstag Abend wurde auf einer Vollversammlung beschlossen, die bisherige Besetzung des Audimax und des KG II der
Universität Freiburg zu beenden.
Mehr als 850 Menschen kamen um eine Bilanz der letzten 25 Tage zu ziehen und Perspektiven zu beschließen. Im Anschluss zogen die Studierenden durch die Stadt und demonstrierten mit vielen bunten Aktionen ihre Forderungen und den Willen weiter für deren Erfüllung zu kämpfen.
“Diese Besetzung ist nur eine von vielen Aktionsformen, die im Rahmen des
Bildungsstreiks schon seit langem den anhaltend falschen Kurs in der
Bildungspolitik kritisiert. Wir haben sie ausgiebig und erfolgreich genutzt.”, so Lisa Schindler. Unser Engagement geht aber weiter “die BesetzerInnen bleiben schließlich aktiv und werden nicht still zu Hause sitzen und abwarten bis sich etwas tut,” so Schindler weiter.
Während der 25 Tage andauernden Besetzung des Audimax haben die Besetzerinnen und Besetzer insgesamt 43 Forderungen an das Rektorat der Uni, das Studentenwerk Freiburg, die Landesregierung Baden-Württemberg und die Bundesregierung erarbeitet.
Das Rektorat der Universität reagierte mit der umfangreichsten
Stellungnahme zu hochschulpolitischen Themen mindestens der letzten 10 Jahre. “Eine solche Stellungnahme ist für uns eine notwendige Voraussetzung für die weiterführenden Diskussionen”, so Clemens Weingart.
Auf Landesseite und bei der Kultusministerkonferenz sind erste Zugeständnisse zur Verbesserung der Bachelor und Masterstudiengänge erreicht worden. “Hier haben wir und die seit Jahren andauernden Proteste erste Erfolge erzielt – bei anderen Punkten, wie den Studiengebühren und der Bildungsfinanzierung herrscht bisher noch keine große Gesprächsbereitschaft,” erklärt Jakob Lohmann
Schon während der Besetzung hat man an den Perspektiven für danach gearbeitet. Das Rektorat ist für das neue Jahr zu einer Diskussion eingeladen. Vorträge und gemeinsame Arbeitstreffen sind für die nächsten Monate organisiert. Die ersten Gremien der Universität befassen sich schon mit den Forderungen und gemeinsam mit den anderen Universitäten wird die landesweite Arbeit vorangetrieben.
“Aber es bleibt dabei, Forderungen wollen nicht beantwortet sondern erfüllt werden und wenn wir das Gefühl haben, dass es da hakt, dann wird es auch wieder Besetzungen geben,” so einer der Besetzer.
PM: Resonanz der BesetzerInnen auf die Stellungnahme des Rektorates
Mittwoch, 9. Dezember 2009Die BesetzerInnen begrüßen die ausführliche Stellungnahme als Grundlage für weitere Diskussionen. In vielen Dingen wird Handlungsbereitschaft durch das Rektorat signalisiert. Allerdings gibt die Stellungnahme den BesetzerInnen auch Anlass zu Kritik.
„Zunächst einmal ist festzuhalten, dass sich ein Rektorat selten so ausführlich und öffentlich zu diesen zentralen Punkten von Studium und Lehre geäußert hat. Eine solche Stellungnahme ist für uns eine notwendige Voraussetzung für die weiterführenden Diskussionen“, sagt Clemens Weingart zu Beginn der Pressekonferenz .
Bei vielen Punkten hat das Rektorat den Studierenden in seiner Stellungnahme Recht gegeben und Umsetzung versprochen, bzw. versprochen sich bei den zuständigen Stellen (z.B. beim Land Baden-Württemberg) um die Umsetzung der Forderungen zu bemühen.
„Einerseits wurde erstmals öffentlich von der Hochschule zugegeben, dass die Hochschulen unterfinanziert sind und sie allmählich an ihre Belastungsgrenzen stoßen. Andererseits wurde Verbesserungsbedarf bei den Bachelor- und Masterstudiengängen zugegeben“, äußert sich Tania Strützel zufrieden.
Trotzdem kommen die BesetzerInnen auch nach der Stellungnahme nicht ganz ohne Kritik aus. So monieren die Studierenden beispielsweise, dass das Rektorat auf einige Forderungen gar nicht oder nur ausweichend eingegangen ist und dass es versucht eine künstliche Trennung zwischen StudierendenvertreterInnen in den universitären Gremien und der Besetzung herzustellen.
Thomas Seefried merkt des Weiteren an: „Zwar sagt das Rektorat unmissverständlich, dass Studienverzicht und Studienabbruch, bzw. Beeinträchtigung des Studiums aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten auch im Einzelfall nicht akzeptabel seien. Wenn es aber gleichzeitig behauptet, Studiengebühren führten nicht zu sozialer Selektion, obwohl die von ihm zum Beweis zitierten Studien gerade das Gegenteil empirisch belegen, macht es sich unglaubwürdig.“
An einigen Punkten besteht also aus Sicht der Studierenden noch Nachbesserungsbedarf in der Stellungnahme. In der Zukunft wird aber der Dialog zur konkreten Umsetzung im Vordergrund stehen. Dabei ist die Stellungnahme des Rektorates ein wichtiger Anhaltspunkt für die Studierenden. „Wo das Rektorat uns Änderungsbereitschaft und Unterstützung zugesagt hat, werden wir es beim Wort nehmen, dort wo es nicht antwortet oder uns widerspricht werden wir nachbohren. Unsere Arbeit hat nicht mit der Ausarbeitung der Forderungen aufgehört, sie beginnt jetzt erst mit der Umsetzung“, kommentiert Henrike Hepprich das weitere Vorgehen.
Abschließend fordern die BesetzerInnen das Rektorat zu einer vollständigen Stellungnahme auf, wo dies noch nicht geschehen ist und laden das Rektorat zu einer erneuten Diskussion im Audimax im Januar ein.
Anhang: Ausführliche Kritikpunkte zu der Stellungnahme.
Diese PM mit Anhang als PDF: 091209_pm_resonanz-auf-stellungnahme
Plenum
Mittwoch, 9. Dezember 2009| 8. Dezember 2009 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
| 9. Dezember 2009 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
| 10. Dezember 2009 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
| 11. Dezember 2009 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
| 12. Dezember 2009 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
Jeden Abend um 20:00 Uhr, nachdem sich alle mit lecker veganem VoKü-Essen gestärkt haben findet das große Plenum im Audimax statt.
Vortrag: Gentechnik in Landwirtschaft und Ernährung
Mittwoch, 9. Dezember 2009| 11. Dezember 2009 | ||
| 18:30 | bis | 19:30 |
18:30 Uhr, Audimax
Vortrag von Nicole Römer von Greenpeace: “Gentechnik in Landwirtschaft und Ernährung” mit anschließender Diskussion
eine Veranstaltung des AVV
VL: Wer die Vergangenheit kennt, hat bessere Chancen für die Zukunft
Mittwoch, 9. Dezember 2009| 9. Dezember 2009 | ||
| 19:00 | bis | 20:00 |
19:00 Uhr, Audimax
VL: Prof. em. Dr. Hans Peter Herrmann (Germanistik): “Wer die Vergangenheit kennt, hat bessere Chancen für die Zukunft. Eine Geschichte der Freiburger Studentenproteste 1952- 1977.”
eine Veranstaltung des AVV
Freiheit als Autonomie bei Kant und die Kritik durch Adorno
Mittwoch, 9. Dezember 2009| 9. Dezember 2009 | ||
| 18:00 | bis | 19:00 |
18:00 Uhr, Audimax
VL: Roswitha Dörendahl, (Philosophisches Seminar, EPG): “Freiheit als Autonomie bei Kant und die Kritik durch Adorno”
Freiheit bedeutet für Kant Autonomie, das ist die Fähigkeit des Menschen, sich selbst zu bestimmen. Voraussetzung für die Autonomie ist aber das Vermögen absoluter Spontaneität als Fähigkeit des Subjekts, anfangen zu können, einen „ersten Anfang aus Freiheit“ zu machen. Das Vermögen der Spontaneität ordnet Kant der Vernunft zu.
Für Theodor W. Adorno ist die Bestimmung der menschlichen Freiheit als Autonomie das Resultat einer Verdrängungsbewegung. Zwar erblickt Adorno in der Spontaneität den „Schlüssel zum Freiheitsbegriff“, anders als Kant erkennt er aber darin ein somatisches Moment, ein „Impuls-Moment“, das etwas „Jähes, Plötzliches“ an sich hat und sich der Verfügungsgewalt des Subjekts entzieht.
Nach einer kurzen Einführung in die Kantsche Philosophie wird die Genese des Autonomiebegriffs dargestellt und die Kritik durch Adorno.
eine Veranstaltung des AVV






